Nur zwei Tage nach dem Benefizkonzert im Schloss Bieberstein stand für unseren Verein ein weiterer entscheidender Termin an: die Vorstellung unseres Projekts in der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 23.06.2026. Unter Tagesordnungspunkt 12 präsentierten wir den aktuellen Stand der Planung zur Sanierung der Zollhausbrücke sowie unser Konzept für das weitere Vorgehen.
Im Mittelpunkt unserer Präsentation stand ein klar strukturierter Bau- und Maßnahmenplan, der die kurz-, mittel- und langfristigen Schritte zur Sicherung und Wiederherstellung der Brücke beschreibt. Wir stellten die zu erwartenden Kosten vor, zeigten mögliche Förderprogramme und Finanzierungswege auf und erläuterten, wie wir als Verein die Umsetzung begleiten und verantworten möchten. Dieser konkrete und realistische Fahrplan war eine wichtige Grundlage für die anschließende Diskussion.
Der Gemeinderat beriet intensiv über Chancen, Risiken und die Bedeutung des technischen Denkmals für die Gemeinde Reinsberg. Besonders wichtig war dabei die Frage der Eigentumsverhältnisse – ein Punkt, der das Projekt seit Jahren blockierte. Mit der Entscheidung des Gemeinderats wurde dieser gordische Knoten endlich durchschlagen: Die Gemeinde Reinsberg übernimmt die Zollhausbrücke und schafft damit die Voraussetzung, sie anschließend an unseren Verein zu übertragen.
Kurz nach 22 Uhr fiel die Entscheidung der Abstimmung positiv aus:
Von 10 anwesenden Gemeinderäten stimmten 7 dafür, 2 dagegen, einer enthielt sich.
Damit ist der Weg frei für die nächsten Schritte.
Für uns als Verein ist das ein Meilenstein. Mit der nun bald geklärten Eigentumssituation können wir endlich mit der eigentlichen Arbeit beginnen: der Sicherung, Sanierung und behutsamen Weiterentwicklung eines einzigartigen technischen Denkmals. Damit haben wir auch noch die Möglichkeit, dieses Jahr Fördermittel zu beantragen. Wir danken dem Gemeinderat für das Vertrauen und freuen uns darauf, gemeinsam mit der Gemeinde und vielen Unterstützern die Zukunft der Zollhausbrücke aktiv zu gestalten.
